Der Weisheitszahn und seine Eigenheiten

Der Weisheitszahn zeigt sich meist im frühen Erwachsenenalter. Unterschiedlich ist die Menge dieser Zähne. Mancher bekommt nicht einen Weisheitszahn, der andere sogar vier dieser meist problematischen Zähne.

Zähne sind wichtig. Damit man lange Zeit seines Lebens gut Beißen und Kauen kann, wird sehr viel Pflegeaufwand betrieben. Regelmäßiges Putzen, Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt und eine entsprechende Ernährung sind Grundvoraussetzungen, wenn man beschwerdefrei bleiben möchte. Doch bei manchen Problemen mit den Zähnen hat man keinen Einfluss. Dies gilt für den Weisheitszahn. Er kann zu Schmerzen führen und dies völlig unabhängig von der Zahnpflege.

Was ist ein Weisheitszahn?

Das menschliche Gebiss ist mit drei Zähnen im Backenbereich, zwei Backenzähnen im vorderen Bereich, einem Eckzahn und zwei Schneidezähnen auf jeder Seite des Kiefers ausgefüllt. Der Zahn nach dem letzten Backenzahn ist der Weisheitszahn. Meist kommt er relativ spät und erst als junger Erwachsener entdeckt man dann den durchbrechenden Spätzügler. Dies kann mit Schmerzen verbunden sein, was jedoch nicht sofort auf Komplikationen schließen lässt.

Wie kann der Weisheitszahn Probleme bereiten?

Häufig entstehen Komplikationen, wenn der Weisheitszahn nicht genügend Platz vorfindet. Er kann so teilweise nicht einmal durchbrechen und schwere Entzündungen können entstehen. Ist der Platz im Kiefer zu eng, wird oftmals ein Verschieben der Zähne bemerkt. Schmerzhaft ist auch, wenn der Weisheitszahn in eine falsche Richtung wächst. In diesen Fällen wird ein Chirurg zu Rate gezogen. Er wird zuerst eine Röntgenaufnahme machen um die augenblickliche Situation auch richtig bewerten zu können. Welche Optionen nun zur Verfügung stehen wird der Arzt genau erläutern. Doch in den meisten Fällen muss der Weisheitszahn gezogen werden, denn gegen die meisten Beschwerden hilft nur dies. Für den Arzt ist dies kein großer Eingriff. Natürlich handelt es sich hier um eine Operation und somit können auch nicht alle Risiken ausgeschlossen werden. Wichtig ist es, sich an die Anweisungen des Mediziners zu halten.